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1.4 Gliederung der Arbeit

Das Projekt Informationssystem Messen/Limpachtal wird durch zwei Diplomarbeiten dokumentiert. Während sich die vorliegende Arbeit auf die theoretischen Grundlagen, auf die Verarbeitung der Daten und auf den Aufbau des Informationssystems konzentriert, befasst sich die Arbeit von Thomas Marti mit dem Umfeld, dem Inhalt und den Anwendungsmöglichkeiten des Projekts (Marti, 1999). In beiden Arbeiten sind Querverweise angebracht, so dass sich beide Teile zu einer vollständigen Dokumentation ergänzen.

Die vorliegende Arbeit ist in sieben Hauptkapitel und in Anhänge eingeteilt:

  • Auf die einleitende Darstellung der Ausgangslage und der Vorgehensweise folgt in Kapitel 2 eine Beschreibung der naturräumlichen Voraussetzungen und der Entwicklung des Limpachtals seit 1850 sowie eine Definition des Untersuchungsgebietes. Ausführliche Informationen über das Untersuchungsgebiet finden sich in Kapitel 3 der Arbeit von Marti (1999).


  • Kapitel 3 befasst sich mit dem Aufbau des Informationssystems und soll als Einführung in die Benutzung von ArcView dienen. Dieses für die Arbeit mit den Daten eingesetzte Programm wird vorgestellt und seine Funktionen und Einsatzmöglichkeiten werden erläutert. Die Daten des Informationssystems werden von ArcView in so genannten Projektdateien organisiert, deren Aufbau und Inhalt ebenfalls in Kapitel 3 erläutert wird. Die für die Erstellung eines Informationssystems notwendigen Genauigkeitsanforderungen werden an dieser Stelle ausführlich diskutiert. Für eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus und des Inhalts der Projektdateien sei auf Kapitel 4.4 der Arbeit von Marti (1999) verwiesen.


  • In Kapitel 4 werden die theoretischen Grundlagen der Datenverarbeitung und des Informationssystems beschrieben. Da für die Verarbeitung der Grundlagedaten und für den Aufbau des Informationssystems ein verbindliches geografisches Referenzsystem notwendig war, werden das offizielle schweizerische Koordinatennetz und die darauf aufbauenden Planwerke der amtlichen Vermessung erläutert. Ebenfalls aufgezeigt werden die Methoden der digitalen Bildverarbeitung, die für geometrische Entzerrungen, radiometrische Korrekturen und weitere Verbesserungen der Rasterdaten eingesetzt wurden. Des Weiteren werden in diesem Kapitel die Grundlagen und Eigenschaften Geografischer Informationssysteme beschrieben.


  • Die Quellen und Eigenschaften der für den Aufbau des Informationssystems eingesetzten Daten werden in Kapitel 5 beschrieben. Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über die Fülle der Grundlagedaten und weist auf die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten hin, die sich aus den Eigenschaften der verschiedenen Daten ergeben.


  • Die Verarbeitung der einzelnen Grundlagedaten und die dazu notwendigen Arbeitstechniken sind in Kapitel 6 detailliert erläutert. Neben der Vorgehensweise werden auch die eingesetzten Geräte und Programme vorgestellt. Ein Schwerpunkt der Datenverarbeitung lag auf der Georeferenzierung, die auf Grundlage des Übersichtsplans 1:10000 erfolgte. Von dieser Grundlage ausgehend konnten die nicht georeferenzierten Daten für den Einsatz im Informationssystem vorbereitet werden. Im Verlaufe der Arbeit entstanden auch neue Produkte wie Videosequenzen und synthetische perspektivische Ansichten, die im Informationssystem verwendet werden. In einem Fazit werden die Resultate der Datenverarbeitung hinsichtlich ihrer Qualität beurteilt.


  • Das Kapitel 7 beschreibt die Vorzüge des Informationssystems Messen/ Limpachtal und bietet einen Ausblick sowohl auf dessen Einsatz als Hilfsmittel in der Ortsplanung der Gemeinde Messen, als auch auf künftige Anwendungsmöglichkeiten in Verbindung mit Vektordaten und digitalen, flächenhaften Aufnahmen.


  • In den Anhängen befinden sich ergänzende, ausführliche Informationen zur Verarbeitung der Grundlagedaten und zu den erstellten Produkten.

Die Arbeit von Thomas Marti (1999) konzentriert sich auf das Umfeld des Informationssystems, dessen Inhalt und die daraus abgeleiteten Folgerungen:

  • In Kapitel 2 wird ein kurzer Überblick über bestehende Ansätze von Geografischen Informationssystemen und deren Anwendung in kantonalen und kommunalen Verwaltungen vermittelt. Weiter wird das Informationssystem Messen/Limpachtal anderen in der Schweiz eingesetzten Informationssystemen gegenübergestellt.


  • Das Umfeld des Informationssystems - das Untersuchungsgebiet Limpachtal und die Gemeinde Messen - wird in Kapitel 3 näher vorgestellt. Neben einer Beschreibung der politisch-administrativen Struktur der Gemeinde Messen und deren Ortsplanung wird die Region Limpachtal aus geografischer, wirtschaftlicher und soziodemografischer Sicht betrachtet (Geologie, Böden, Klima, Nutzung und Wandel der Kulturlandschaft, Struktur von Wirtschaft und Landwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung).


  • In Kapitel 4 wird das Informationssystem Messen/Limpachtal eingehend beschrieben. Einleitend werden die wichtigsten Datengrundlagen und Anwendungsbereiche sowie die Anforderungen der Gemeinde an das Informationssystem kurz diskutiert. Des Weiteren werden Organisation und Struktur der Datenablage beschrieben. Anschliessend werden die im Informationssystem integrierten thematischen Projektdateien aus kulturgeografischer Sicht vorgestellt und diskutiert. Diese Projekte stellen Kombinationen digitaler räumlicher Daten aus den Bereichen Ortsplanung, Ortsbildschutz, Melioration sowie Natur und Landschaft dar. Das Kapitel wird mit einem kurzen Fazit abgeschlossen, zudem wird auf mögliche Schwierigkeiten digitaler Informationssysteme hingewiesen, insbesondere bei deren Betreuung.


  • Das fünfte Kapitel bietet einen Ausblick auf künftige Einsatzmöglichkeiten des Informationssystems. Hier werden unter anderem Überlegungen zu thematischen sowie räumlichen Erweiterungen angestellt.
 

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