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6.7.2 Georeferenzierung und Darstellung der Spot-pan-Szene

Bei den verwendeten Spot-Daten handelt es sich um eine Spot-pan-Szene vom 4. August 1994. Die Viertelszene wurde mit Hilfe des Programmes PCI GCPWorks georeferenziert. Dazu wurden elf Passpunkte aus dem Übersichtsplan 1:10000 Nr. 1146.2 und aus den Landeskarten 1:25000 Nr. 1126, 1127, 1146 und 1147 verwendet. Die Restfehlerbeträge der Passpunkte waren mit 0,56 m in x-Richtung und mit 0,55 m in y-Richtung gering, so dass die Georeferenzierung eine hohe Genauigkeit erreichte. Zur Berechnung der georeferenzierten Szene wurden alle im Programm möglichen Verfahren ausprobiert und die Resultate miteinander verglichen. Durch das Verfahren der nächsten Nachbarschaft kam es jedoch zu einem Versatz der Bildpunkte, der bis zu einem halben Pixel betrug, was auf dem Ausgabebild zu einem störenden Ausfransen linearer Strukturen führte. Die Methode der bilinearen Interpolation erzielte glattere Kanten, jedoch wenig Kontrast. Das beste Resultat wurde mit der Methode der kubischen Faltung erreicht, die ein Bild mit glatten Kanten und hohem Kontrast lieferte, weshalb schliesslich diese Methode gewählt wurde.

Nach der Georeferenzierung wurde die Spot-Szene in einem Bildverarbeitungsprogramm weiter bearbeitet. Durch ein Verbessern der Kontrast- und Helligkeitsverhältnisse und die Anwendung eines Hochpassfilters konnte die Szene für die Darstellung optimiert werden (siehe Abbildung 18).

 

Abbildung 18: Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus der Spot-pan-Szene vom 4. August 1994. Auf der linken Seite ist die Stadt Biel zu erkennen, das Limpachtal befindet sich in der Mitte der rechten Bildhälfte (Massstab rund 1:162000). Quelle: NPOC, © CNES 1994/Spot Image.

 

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