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6.2 Vorgehensweise

6.2.1 Arbeitsschritte der Datenverarbeitung

Die zusammengetragenen Grundlagedaten waren zu Beginn teils in analoger, teils in digitaler Form vorhanden. Während der Verarbeitung der Daten musste unterschieden werden, ob diese in Form von Vektoren oder von Rasterbildern im Informationssystem eingesetzt werden sollten. Die Art der Datenverarbeitung richtete sich nach dieser Unterteilung: die Rasterdaten wurden mit den Mitteln der digitalen Bildverarbeitung bearbeitet, während die Vektordaten in einem Geografischen Informationssystem überarbeitet wurden.

Die schematische Darstellung der Datenverarbeitung in Abbildung 14 veranschaulicht die Arbeitsschritte von den Grundlagedaten bis hin zum Aufbau des Informationssystems Messen/Limpachtal.

 

Abbildung 14: Schematische Darstellung der Datenverarbeitung.

In einem ersten Arbeitsschritt war es notwendig, alle analogen Daten zu digitalisieren. Die Luftbilder, die Fotografien der Inventare Natur und Ortsbildschutz, die Meliorationspläne und die Bodenkarte wurden mit Scannern digitalisiert. Aus den Höhenkurven des Übersichtsplans wurde ein digitales Höhenmodell erstellt, mit dem die Luftbilder orthorektifiziert werden konnten. Während die Meliorationspläne und die Bodenkarte zu Vektoren umgewandelt wurden, wurden die übrigen Rasterdaten mit Hilfe der digitalen Bildverarbeitung bearbeitet.

Im GIS wurden aus den digitalen Grundbuchdaten der Gemeinde Messen die in der Ortsplanung verwendeten Pläne visualisiert und die Grundlage des digitalen Inventars Ortsbildschutz erstellt. Aus den Orthofotos wurden als weitere Produkte synthetische perspektivische Ansichten und Videosequenzen erstellt. All diese verschiedenen Produkte werden im Informationssystem Messen/Limpachtal zusammengefasst und mit Hilfe von ArcView GIS für unterschiedliche Anwendungen dargestellt. Eine weiterführende Beschreibung des Einsatzes von ArcView im Rahmen des Informationssystems Messen/Limpachtal bildet das Kapitel 4 der Diplomarbeit von Marti (1999).

 

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