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4 Theoretische Grundlagen

4.1 Einleitung

Der Aufbau eines Informationssystems auf Basis digitaler Daten bedingt ein verbindliches geografisches Referenzsystem, mit dessen Koordinaten die Daten geocodiert werden können. Dieser Prozess positioniert die Daten eindeutig in einem gemeinsamen Bezugssystem, wodurch gewährleistet wird, dass verschiedene Daten, die das gleiche Untersuchungsgebiet erfassen, einwandfrei zueinander passen. Die Geocodierung der Grundlagedaten des Informationssystems Messen/Limpachtal erfolgte auf Grundlage der offiziellen schweizerischen Landeskoordinaten.

Die Verwendung von Rasterdaten erfordert in der Regel eine Nachbearbeitung und Verbesserung mit Hilfe der digitalen Bildverarbeitung. Dazu gehören sowohl die Beseitigung von Verzerrungen, die durch das Aufnahmeverfahren oder aber durch das Relief bedingt sind, als auch die Korrektur von optischen Störungen. Die digitale Bildverarbeitung ist notwendig, um die Rasterdaten in einem Referenzsystem zu geocodieren und um die Darstellungsqualität zu optimieren.

Für eine sinnvolle Verwendung digitaler Bild- und Vektordaten sind Geografische Informationssysteme ein wichtiges Hilfsmittel. Entsprechende Programme ermöglichen die geometrisch korrekte Darstellung unterschiedlicher georeferenzierter Daten in einem Koordinatensystem und bieten vielfältige Auswertungs- und Ausgabefunktionen.

 

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